"Aus der Art, wie ein Kind spielt, kann man erahnen, wie es seine Lebensaufgabe ergreifen wird."
                                                                                                                                                         Rudolf Steiner
 


Hier finden Sie Auszüge aus Gesprächen mit hochsensiblen Kindern -
kommen Ihnen einige Aussagen in ihrer Art bekannt vor?


"Ich fühle mich so anders - irgendwie bin ich anders als die anderen"

"Ich habe immer etwas Angst, dass ich eigentlich verrückt bin und dass das irgendwann jemand bemerkt"

„In meinem Kopf sind manchmal so doofe Gedanken, die will ich gar nicht haben, aber sie sind trotzdem da“


„Ich weiß ja, ich kann mich wehren, aber es soll sich doch niemand weh tun“


"Ich habe ganz oft das Gefühl, dass ich so leicht bin, als ob ich schwebe und dann spüre ich meinen Körper nicht so richtig"


„Ich glaube ich werde geärgert, weil ich immer so lieb und still bin“


„Mir sind immer alle zu viele und zu laut und dann weine ich“


"Ich träume oft, dass ich fliegen kann"


„Immer diese Schilder (Etiketten) hinten in den Pullis, die machen mich ganz verrückt“


„Eigentlich wollte ich gar nicht auf diese Welt, ich wollte woanders hin, diese Welt ist nicht schön!“


"Ich träume manchmal etwas, und dann wird es wahr"


„Ich zeige dir, welche Jacke im Kindergarten Leas ist, jedes Kind riecht ja anders“


„Mama sagt, dass ich manchmal das rede, was sie gerade gedacht hat – es ist dann plötzlich in meinem Kopf“


"Ich mag es gerne, wenn es still ist und ich mir Geschichten im Kopf ausdenken kann - meine Lehrerin sagt immer, ich träume zu viel herum"


"Eigentlich mag ich die Sonne, aber warum scheint sie immer so hell, das tut meinen Augen weh"


"Ich will immer gut sein, in der Schule und beim Sport und alles können, sonst ist mir immer langweilig"


"Warum ärgert mich Maja, obwohl sie meine Freundin ist, das verstehe ich nicht"


"Till im Kindergarten sagt immer, dass er uns haut, wenn wir nicht alle mit ihm spielen und die anderen machen das dann immer, aber ich nicht, ich will nicht mit jemandem spielen, nur, weil ich Angst habe.

Und das ist so schade für Till, er denkt jetzt, er hat Freunde, dabei haben nur alle Angst vor ihm"


"Papa redet immer so viel und will mir was erklären, dabei habe ich das schon längst verstanden, das Gerede macht mich ganz durcheinander im Kopf"


"Es ist so schade, dass es vielen Menschen so schlecht geht auf der Welt, das macht mich so traurig und ich will allen Menschen helfen"


"Am liebsten will ich immer nur lesen"


"Ich werde manchmal ausgelacht, weil ich so ungeschickt und trottelig bin"


"Mein Lehrer sagt, ich bin gar nicht richtig da - das verstehe ich nicht, was stimmt denn mit mir nicht?"