„Wohin du auch gehst, lass dich lenken und begleiten, durch deine innere Weisheit,
dein inneres Licht
und mit deinem ganzen Herzen.“

                                                                      Carl Gustav Jung

Der Ansatz

meiner ganzheitlichen Arbeit liegt im Fördern der „Entwicklung“ der natürlich vorhandenen Qualitäten eines Menschen. Dem Grundsatz folgend, dass jede Störung (jedes Problem) Wegweiser ist und schon die Lösung beinhaltet, zielen alle Methoden auf das Freilegen der Kraft und des Potenzials, das jeder Situation und jedem Menschen innewohnt.


Neben dem begleitenden und beratenden Gespräch und dem ganzheitlichen, systemischen Ansatz, arbeite ich unter anderem mit folgenden Methoden:

-Kinesiologische Biographiearbeit
-Psychologie der Traditionellen Chinesischen Medizin
-Elemente aus der energetischen Psychologie
-Neue Homöopathie
-Bachblüten- und Aromaberatung
-Kognitives Bewegungstraining
-Selbstbehauptungstraining
-Sinnesschulung
-Meditation, Yoga
-Atem- und Entspannungstraining
-Anthroposophische Entwicklungsbegleitung
-Auszüge aus der ayurvedischen Ernährung und der 5 Elemente-Lehre

Meine Sichtweise

folgt der Erkenntnis, dass jedem Menschen im Kern seines Wesens grundlegende Qualitäten innewohnen: jeder trägt die Fähigkeit der Freude, Liebe, des Mitgefühls, Mutes und der Tatkraft ganz natürlich in sich – alles ist schon da und darf nur aufgedeckt werden.

Diese Qualitäten zu vervollkommnen und in die Welt zu bringen ist das tiefliegende, manchmal noch versteckte, Bedürfnis eines jeden von uns und ist das, was uns wirklich Mensch sein lässt.

Auf dieser grundlegende Sichtweise basiert meine Arbeit und es ist mir eine Freude und mein großer Wunsch, Menschen auf diesem Entwicklungsweg ein Stück weit begleiten zu dürfen!


Von der Erziehung zur Entwicklung

Erziehung bedeutet nicht, sein Kind in die Richtung der eigenen Vorstellungen zu „ziehen“.

Verantwortungsbewusste Erziehung bedeutet, in das grundlegende Potenzial des Kindes zu vertrauen, es zu erkennen und das Kind gleichzeitig zukunftsorientiert so zu fördern, dass es das Rüstzeug für ein gutes und sinnstiftendes Leben erhält.

Demnach sind vor allem die visionären Kräfte der Eltern, der Erziehenden gefragt, zum einen, um die Qualitäten und Fähigkeiten des Kindes schon in voller Blüte sehen zu können.

Zum anderen, um sich selbst der Zukunft zu stellen – was für Werte, was für Gesetzmässigkeiten sind für das Kind hilfreich, welche Handlungen und Sichtweisen sind ihm nützlich zu erlernen, damit es in einer Zukunft die anders ist als das Heute, ein gutes Leben wird führen können.

Daraus folgt die Arbeit an mir selbst: mich den eigenen Ängsten, dem eigenen Minderwert, den eigenen großen und kleinen Traumata des Lebens so zu stellen, dass mir meine visionären Kräfte zur Verfügung stehen, frei von Schuldgefühlen und schlechtem Gewissen.

Dann folgen die schlüssigen „erzieherischen“ Handlungen fast von selbst und Kind und Eltern entwickeln sich miteinander.

Aus Erziehung wird Beziehung

Hier ein für mich elementares Zitat von Jesper Juul:

»Es ist eine reale Herausforderdung, aber gleichzeitig eine äußerst philosophische Angelegenheit, dass jeder von uns für sein eigenes Leben verantwortlich ist - für unsere Emotionen, unsere Gedanken, für unser Sein. Denn es ist erschreckend: 
In dem Augenblick, in dem du Verantwortung übernimmst, wirst du mit deiner elementaren Einsamkeit konfrontiert. Ich kann niemanden für mein Leben so wie ich es lebe, beschuldigen - ich kann mich zwar auf meine Kindheit beziehen und sagen, dies oder jenes hat mich sehr beeinflusst, aber ich weiß, ich kann mich damit nicht herausreden die Verantwortung für mein Leben trage ich alleine und niemand sonst!
Und in diesem Zusammenhang steht der Mensch vor einer existentiellen Wahl und hat zwei Möglichkeiten: Will ich verantwortlich sein für mein Leben, oder will ich ein Opfer sein? « 

(Jesper Juul, ‚Aus Erziehung wird Beziehung', S 32, Herder spektrum, 2005., mehr dazu auf: www.familylab.de)